Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)

nach § 49 Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III)

 

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Teil der gemeinsamen Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Bundesagentur für Arbeit. Die Begleitung ist für den ausgewählten Jugendlichen freiwillig. Das heißt, sie selbst und auch ihre Erziehungsberechtigten müssen der Teilnahme zustimmen. Die Arbeit der Berufseinstiegsbegleitung ist für die Schulen und die Familien der Jugendlichen kostenlos.

 

Im Schuljahr 2018/2019 werden durch den Einsatz von Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Bundesagentur für Arbeit rund eine Milliarde Euro für die Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung gestellt. Von der Förderung werden schätzungsweise 115 000 Schülerinnen und Schüler von 2500 Haupt- und Förderschulen verteilt auf alle Länder profitieren.

 

Die Berufseinstiegsbegleiter sind Angestellte eines Bildungsträgers -

hier „ebiz gmbh Passau“ bildungs- und servicezentrum für europa.

 

Die Berufseinstiegsbegleitung hat das Ziel den Übergang von der Schule und Beruf zu erleichtern.

 

 

Ziel der Berufseinstiegsbegleitung:

 

Enge Zusammenarbeit von:

 

  • Schüler
  • Berufseinstiegsbegleiter
  • Lehrer
  • Eltern
  • Berufsberater
  • später Ausbilder
  • überbetriebliche Ausbilder

 

Unterstützung bei:

 

  • Erreichung des Abschlusses der Hauptschule
  • Berufsorientierung und Berufswahl mit realistischer Berufswahl
  • Ausbildungsplatzsuche
  • Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses in den ersten 6 Monaten
  • Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung
  • bei persönlichen Problemen / Persönlichkeit weiterentwickeln

 

 

 

 

Zielgruppe der Berufseinstiegsbegleitung:

 

  • Leistungsschwächere Schüler

 

Schule (Schulleitung / Klassenlehrer) und Berufsberatung treffen gemeinsam die Auswahl der Schüler. Ergebnisse der Potenzialanalyse werden dabei berücksichtigt.

 

Umsetzungsbeispiele:

 

Elternarbeit: Eltern sollen engen Kontakt zur Berufseinstiegsbegleitung halten.

 

  • Elternabende
  • Hausbesuche
  • Telefonate
  • Persönliche Gespräche

 

Zusammenarbeit mit Lehrern:

 

  • Notenspiegel
  • Hausaufgaben
  • Austausch über Verhaltensauffälligkeiten
  • Hospitation
  • Praktikumsbesuche

 

Schülerarbeit:

 

  • Einzelgespräche, Motivation
  • Nachhilfe in Absprache mit der Schule organisieren - Förderunterstützung
  • Kontakt zu Praktikumsbetrieben
  • Erstellen von Bewerbungsunterlagen
  • Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche
  • Berufswahlpass
  • Eignungsanalysen

 

Erfolgsbilanz:

 

  • Stabilisierung
  • Schulabschluss
  • Berufswahl
  • Ausbildungsplatz

 

 

Die Berufseinstiegsbegleiter an der MS Fürstenzell heißen 

Frau Herrmannsdörfer und Herr Fürst. 

 

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